Maschinelle Beatmung | Heimbeatmung

In Situationen, in denen Patienten aufgrund von gesundheitlichen Störungen nicht selbständig atmen können, sorgen wir in unserer Klinik dafür, dass sie über eine künstliche Beatmung entweder invasiv über einen Tubus in der Luftröhre (Trachea) oder nichtinvasiv über eine Nasen- beziehungsweise Nasen-Mundmaske künstlich beatmet werden. Steuert das Beatmungsgerät die Beatmung des Patienten, sprechen wir von einer kontrollierten Beatmung. Diese wird ebenso wie die Beatmung über den Trachealtubus überwiegend auf unserer Intensivstation durchgeführt.

Kann der Patient von dieser Beatmung wieder entwöhnt werden, geschieht dieses „Weaning“ im Behandlungsverlauf auf unserer Weaning-Station. Im Verlauf „assistiert“ das Gerät nur noch die eigenen Atmungsanstrengungen des Patienten. Dank moderner Technik und der speziellen Kenntnisse in unserer Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Intensivmedizin im Evangelischen Krankenhaus Bielefeld (EvKB) können viele Patienten, die künstlich invasiv beatmet wurden, das Krankenhaus ohne jede Form der künstlichen Beatmung verlassen. Andere können außerhalb des Krankenhauses mit einer sogenannten Heimbeatmung, das heißt Beatmung über einen Tubus (invasiv) oder eine Maske (nicht-invasiv) mit ambulant einsetzbaren Beatmungsgeräten versorgt werden. Eine nicht-invasive Maskenbeatmung kommt zum Beispiel bei schweren Fällen von chronisch obstruktiver Bronchitis mit Emphysembildung aber auch bestimmten Formen schwerer Herzkrankheiten und Gasaustauschstörung beziehungsweise Atempumpenermüdung zum Einsatz.